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Sonderveröffentlichung

Aus- und Weiterbildung

Scharfes für Haushalt, Gastronomie und Industrie

Neue Ausbildung Präzisionswerkzeugmechaniker/-in

Für Azubis zum/zur Schneidwerkzeugmechaniker/-in sind die Übernahmeaussichten gut. Foto: AdobeStock
Für Azubis zum/zur Schneidwerkzeugmechaniker/-in sind die Übernahmeaussichten gut. Foto: AdobeStock
MANCHES GEHT NUR mit Schärfe und Präzision: Ob Messer und Scheren im Haushalt, in der Gastronomie und Lebensmittelindustrie oder Bohr- und Fräswerkzeuge sowie Sägeblätter im Maschinen- und Metallbau: Nur mit scharfem, sehr präzise gearbeitetem Werkzeug lässt sich vernünftig schneiden. Für deren Herstellung gilt künftig die modernisierte dreieinhalbjährige Ausbildung zum/zur Präzisionswerkzeugmechaniker/-in. Gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien, den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung die bisherige Berufsausbildung für Schneidwerkzeugmechaniker/-innen modernisiert und mit der neuen Berufsbezeichnung versehen. Die Neuregelung trat am 1. August in Kraft.

Präzisionswerkzeugmechaniker/-innen stellen Schneid- und Zerspanwerkzeuge her, halten sie instand und schleifen sie. Der modernisierte Ausbildungsberuf strukturiert sich in die Fachrichtungen „Zerspanwerkzeuge“ und „Schneidwerkzeuge“. Die neuen Fachrichtungen greifen die verschiedenen Werkzeugarten und die Ausrichtungen der Betriebe auf und ermöglichen so eine spezifische Ausbildung.

Die Modernisierung der bisherigen Ausbildung im Handwerksberufs Schneidwerkzeugmechaniker/-in war erforderlich, um technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Veränderungen in der Berufspraxis sowie Entwicklungen in der Branche gerecht zu werden. Ausschlaggebend für die Modernisierung waren neue Anforderungen aufgrund von veränderten Verfahrenstechniken, modernen Maschinensystemen und neuen Werkstoffen. Die bisherige Struktur der klassischen Zwischen- und Gesellenprüfung wird durch die gestreckte Gesellenprüfung ersetzt.

2016 erlernten insgesamt rund 200 Azubis diesen Beruf, 2017 waren es 69. Die Übernahmeaussichten für Auszubildende sind sehr gut. Nach der Gesellenprüfung kann eine Weiterqualifizierung zum/zur Schneidwerkzeugmechanikermeister/-in oder zum/zur Staatlich geprüften Techniker/-in in den einschlägigen Fachrichtungen angeschlossen werden. BIBB

Messe – „Dual studieren?“

Am 20. Oktober, 10 bis 14 Uhr, findet die Coburger Studienmesse „Dual studieren?“ auf dem Campus Friedrich Streib, Friedrich-Streib-Straße 2 in Coburg, statt. Der Eintritt ist frei.

Die Messe bietet die Möglichkeit, sich direkt bei über 40 Firmen über die jeweiligen Angebote zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen. Daneben kann man in Vorträgen mehr über verschiedene Themen rund um das Duale Studium erfahren.
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Uniwell Rohrsysteme GmbH & Co. KG
Maier Präzisionstechnik
Wegra

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