Lade Login-Box.
Topthemen: BlitzerwarnerLoewe-InsolvenzNP-FirmenlaufGlobe-TheaterMordfall OttingerStromtrasse
Sonderveröffentlichung

Fachkräfte werben - Rückkehr in die Heimat

Leben und Arbeiten in der Region

Fachkräftemangel: 4 Gründe fürs Arbeiten und Wohnen jenseits der Großstadt

Abseits der Ballungsräume ist leben und wohnen deutlich günstiger. Foto: Kzenon
Abseits der Ballungsräume ist leben und wohnen deutlich günstiger. Foto: Kzenon
WER IN DEN deutschen Ballungsgebieten wohnen und arbeiten will, muss immer tiefer in die Tasche greifen: In Großstädten und den dazugehörigen „Speckgürteln“ sind die Preise für Grundstücke und Immobilien sowie Mieten exorbitant gestiegen. Viel angenehmer und lukrativer ist deshalb für gut ausgebildete Menschen eine Karriere im deutschen Mittelstand, der oftmals fern der großen Städte und Ballungsräume angesiedelt ist wie auch in Südthüringen oder im oberfränkischen Raum. Folgende vier Gründe sprechen für eine Karriere in einer nicht-großstädtisch geprägten Gegend:

1. Gut und günstig leben
Der Arbeitsplatz bei einem Unternehmen abseits der großstädtischen Ballungsräume hat vor allem unter dem Immobilienaspekt große Vorzüge. Hier finden Familien noch bezahlbare Eigenheime oder Bauplätze. Auch die Mieten sind deutlich günstiger. Inzwischen sind auch fast überall die Haushalte und Unternehmen an schnelles Internet angeschlossen.

2. Beruf und Familie vereinbaren
Früher musste ein Job vor allem gut bezahlt sein. In Zeiten des Fachkräftemangels rückt die Work-Life-Balance als Teil der Lebensqualität immer mehr in den Vordergrund. Schon die Arbeitsatmosphäre selbst ist im fern der Metropolen angesiedelten Mittelstand durch den persönlichen Bezug zu Vorgesetzten und Kollegen oftmals herzlicher. Dazu ist das Unternehmen häufig in der Region verwurzelt und spielt dort eine gesellschaftliche Rolle, was den Arbeitnehmern ebenfalls zugutekommt. Vor allem aber gelingt im Mittelstand die Vereinbarkeit von Beruf und Familie meist viel besser als in großen Konzernen.

3. Kein kleines Rädchen sein
Fachkräfte können im Mittelstand angesichts flacher Hierarchien oftmals schnell Verantwortung übernehmen und aktiv gestalten. Hier ist es meist viel einfacher, mit eigenen Ideen und Konzepten durchzukommen. In einem nicht so großen Unternehmen ist zudem die Wahrscheinlichkeit größer, dass man mit verschiedenen Aufgaben betraut wird und nicht als Spezialist in einer Nische verharren muss.

4. Großstadt zum Greifen nah
Auch wer im eher ländlich geprägten Raum lebt, will heute auf gelegentliches Großstadtfeeling nicht verzichten. Dank der A 73 und der Bahnanbindung ist auch das in unserer Region kein Problem. djd

Guter Arbeitgeber?

Studie: Wie groß ist der Einfluss von Arbeitgeberbewertungsportalen auf die Personalgewinnung?

PORTALE WIE KUNUNU oder Glassdoor, auf denen Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern bewertet werden, sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der Online-Welt geworden. Alleine auf kununu sind aktuell rund 2,7 Millionen Bewertungen zu mehr als 700 000 Unternehmen zu finden. Aber welchen Einfluss haben die Arbeitgeber-Bewertungsplattformen auf das Recruiting von Unternehmen? Diese Fragen haben sich die Berliner Experten für Personalmarktforschung von index Research zum Anlass für eine Umfrage unter rekrutierenden Unternehmen genommen. Der Studienreport ist kostenlos unter kununu und Co.: index Studie erhältlich.

Große Bedeutung für das Recruiting

Arbeitgeberbewertungsportale werden von den Recruitingverantwortlichen heute als relevante Erfolgsfaktoren für die Personalgewinnung wahrgenommen. Neun von zehn Unternehmen gehen davon aus, dass positive oder negative Bewertungen Einfluss auf die Jobentscheidung von Bewerbern haben. Fast ebenso groß ist auch die Bereitschaft, die Portale als Teil des Employer Brandings zu betrachten und ihnen damit eine hohe strategische Bedeutung zuzugestehen.

Kritik annehmen und lernen

Ganz unvoreingenommen akzeptieren die Personaler das Feedback von (Ex-)Mitarbeitern und Bewerbern aber trotzdem nicht: Fast zwei Drittel der Unternehmen haben Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Bewertungen und Kommentare. Immerhin thematisieren dennoch 62 Prozent der Personaler die Bewertungen intern und arbeiten an den kritisierten Aspekten. 44 Prozent agieren sogar offensiv und antworten auf Kommentare.

Als aktives Recruiting-Tool spielen die Plattformen derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch plant etwa ein Viertel der Unternehmen, Bewertungsportale zukünftig aktiv in die Personalgewinnung einzubinden.

Diesen Artikel teilen / ausdrucken
Inverso - Gesellschaft für innovative Versicherungssoftware mbH
SAUER Polymertechnik GmbH & Co. KG
relexa hotel GmbH
Knörnschild & Kollegen

^
ÄndernEinverstanden

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Statistik- und Werbezwecke. In unserer » Datenschutzerklärung können Sie die Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Einverstanden".

Datenschutz