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Sonderveröffentlichung

Unterwegs in Küps

Eine Gemeinde in Bewegung

Erster Bürgermeister Bernd Rebhan an der Rodach.
Erster Bürgermeister Bernd Rebhan an der Rodach.
VOR NAHEZU ZWEI JAHREN haben die Einwohner von Küps Bernd Rebhan zum Gemeindeoberhaupt gewählt. Bei der Antwort auf die Frage, ob ihm sein Amt Freude macht, muss er nicht lange überlegen. „Ich fühle mich in der Aufgabe sehr wohl. Man kann für die Menschen viel bewegen und gestalten. Und wir haben derzeit eine recht aussichtsreiche Situation. Gute Förderrahmenbedingungen machen manches für eine erfolgreiche Entwicklung der Kommune leichter. Sie bieten – sicher innerhalb eines gewissen Zeitfensters – hervorragende einmalige Chancen, die man ergreifen muss, um zusammen mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und den engagierten Bürgern den Weg in die Zukunft zu ebnen. Wichtiger Punkt ist das ‚Küpser Entwicklungskonzepte‘ KEK3, bestehend aus drei Teilen. Zunächst ist es das Gemeindeentwicklungskonzept (GEK, gefördert vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken), das sich vor allem mit den Ortsteilen der Marktgemeinde beschäftigt. Des Weiteren gehören dazu das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) und vorbereitende Untersuchungen (VU), die mit Mitteln der Städtebauförderung der Regierung von Oberfranken unterstützt werden und den Fokus auf den historischen Ortskern legen. Den Konzepten ist gemeinsam, dass sie breitgefächerte Themen- und Handlungsfelder für den Markt betrachten. Die Verbindung dieser drei Konzepte (KEK3) ist in dieser Konstellation in Oberfranken einzigartig. Das Ergebnis ist ein Handlungsleitfaden für die nächsten 20 Jahre, der Küps weit nach vorne bringen wird. Das heißt, Maßnahmen der Leerstandsbeseitigung und zugleich auch eine Kernortbelebung in Sachen Versorgung, Infrastruktur und Attraktivität. Aktuell zum Thema Bildung steht für uns der Ersatzbau der neuen Grundschule – ein wirklich großes Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von etwa zwölf Millionen Euro. 2019 beginnen wir mit der Turnhalle und dem Mittelgebäude. Außerdem bauen wir in der Nähe den neuen Kindergarten mit zwei Krippengruppen. Das wird für die Eltern zu wesentlichen Verbesserungen hinsichtlich der Kinderbetreuung führen. Im Zuge der Dorferneuerung wird sich auch weiter eine Menge tun.

3-D-Modell der neuen Grundschulbauten.
3-D-Modell der neuen Grundschulbauten.
In Burkersdorf erfolgt heuer die Sanierung der Straße ‚Am Bach‘, in Theisenort sind es 2019 und 2020 die Gypsmühl- und die Krebsbachstraße. Die Ortsdurchfahrt Hain nehmen wir uns vor,. Das wird bei 75 Prozent Förderung eine Summe von 1,1 Millionen ausmachen. Die Ortsstraße Eggenberg wird ebenfalls mit saniert. Die Dorferneuerung Oberlangenstadt steht in den Startlöchern. Da gibt es jedoch noch viel zu tun“, so Erster Bürgermeister Bernd Rebhan. „In Au ist die Sanierung der ‚Alten Schule‘ bestens angelaufen. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1926 findet eine neue Nutzung. Dank der Förderoffensive Nordostbayern wird mit 90 Prozent Unterstützung bei Umbaukosten von über 400000 Euro ein viele Jahre anhaltender Leerstand beseitigt.“ Um der starken Nachfrage nach Bauplätzen Rechnung zu tragen, ist das Baugebiet „Lohäcker“ in Burkersdorf (12 Baurechte) in Vorbereitung. Ende 2020 soll mit der Erschließung begonnen werden.

Neues Gesicht für „Schemenauhaus“

Das Schemenauhaus soll durch die Sanierung ein Schmuckstück im Ortskern werden.
Das Schemenauhaus soll durch die Sanierung ein Schmuckstück im Ortskern werden.
RIESIGE FREUDE herrschte über den Verkauf des Schemenauhauses „Oberes Schloss“ an eine private Interessentin. Sie will das denkmalgeschützte Gebäude behutsam als Wohngebäude umbauen. Auch hier greifen verschiedene Fördermöglichkeiten. Natürlich beteiligt sich die neue Eigentümerin mit ganz erheblichen Kosten. Die Marktgemeinde leistet einen Eigenanteil für die Sanierung der im Jahre 1721 angebauten historischen Remise. So ergibt sich die Chance zur Nutzung für Ausstellungs- und Museumszwecke sowie die Präsentation archäologisch wertvoller Fundstücke der ehemaligen Niederungsburg aus Tüschnitz. Dafür hat die Eigentümerin ein Dauernutzungsrecht überlassen. „Die Projektabwicklung muss bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Dann wird der Fördertopf geschlossen“, erklärt Bürgermeister Bernd Rebhan.

Märkte sind ein Besuchermagnet

Der Frühjahrsmarkt im letzten Jahr erfreute sich größter Resonanz.
Der Frühjahrsmarkt im letzten Jahr erfreute sich größter Resonanz.
SEIT JAHRZEHNTEN werden vier Marktfeste – unter Regie der Gemeinde – und ein Kunsthandwerkermarkt, organisiert von der Aktions- und Werbegemeinschaft Küps, alljährlich von unzähligen Gästen aus nah und fern besucht. Seit Jahrzehnten werden vier Jahrmärkte – unter Regie der Gemeinde – und ein Kunsthandwerkermarkt, organisiert von der Aktions- und Werbegemeinschaft, alljährlich von unzähligen Gästen aus nah und fern besucht. Zusätzlich finden in regelmäßigen Abständen Trödelmärkte in Küps statt. Im letztem Jahr hat der Markt Küps das Marktwesen rund um den Rathausplatz neu organisiert und attraktiver gestaltet. Die Märkte wurden in verschiedene Themenbereiche gefasst: Die Marktsaison startet traditionell im Mai mit dem „Frühjahrs- und Gartenmarkt“, gefolgt vom „St. Jakobi Kirchweihmarkt“ Ende Juli und dem „Herbst- und Bauernmarkt“ Mitte Oktober. Die Küpser Marktsaison wird mit der „Marktweihnacht“ am zweiten Adventssonntag beendet.

Ein „Märchenschloss“

Foto: Marco Nagel
Foto: Marco Nagel
EINE BEGEHRTE KULISSE selbst für Filmaufnahmen bildet das im englisch-gotischen Stil erbaute Schloss in Küps-Oberlangenstadt. Beispiel waren Dreharbeiten für den Film „Vier zauberhafte Schwestern“ mit Filmstart 2019. Das Foto zeigt die Schauspieler beim Eintrag in Goldene Buch der Gemeinde (von links): Doris Schretzmayer, Hedda Erlebach, Justus von Dohnányi, Laila Padotzke, Katja Riemann, Leonore von Berg und Lilith Julie Johna mit Bürgermeister Bernd Rebhan. ©2018 BVI/ blue eyes Fiction

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