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Sonderveröffentlichung

Kirchweih in Maroldsweisach

Musik, leckere Schmankerl & Überraschungen

Von Donnerstag bis Montag wird Kerwa in Maroldsweisach gefeiert

Für die Kirchweihständchen ist seit Jahren die Weisachtaler Blasmusik zuständig.
Für die Kirchweihständchen ist seit Jahren die Weisachtaler Blasmusik zuständig.
VON DONNERSTAG BIS Montag, 17. bis 21. Oktober, wird in Maroldsweisach das Kirchweihfest gefeiert. Am Freitag findet im Saalbau Hartleb ab 21 Uhr die DJ-Party mit „DJ House Breakerz“ statt. Am Samstag gibt es ab 21 Uhr Livemusik mit „Late Night“.   

Kirchweih in Maroldsweisach

Vergnügungspark auf dem Festplatz

Am Kirchweihsonntag finden um 10 Uhr in der evangelischen Kirche und um 10.30 Uhr in der katholischen Herz-Jesu-Kirche Kirchweihgottesdienste statt. Für Jung und Alt ist auf dem Festplatz im Friedrich-Rückert-Ring ein Vergnügungspark aufgebaut. Traditionell wird die Weisachtaler Blasmusik Maroldsweisach am Samstag wieder Kirchweihständchen spielen. Beginn ist um 10 Uhr an der Kurzzeitpflege in der Zeilberg-Siedlung. Danach wird durch den Ort gezogen und die Bürger mit Kirchweihmusik erfreut. Der Sportclub Maroldsweisach hat auch wieder sein Sportheim geöffnet. Von Freitag bis Montag werden dort Überraschungen wie „Curry-Kicker“, „Eckpfosten“ und „Body-Fit“ auf der Speisekarte angeboten.
   
Hinter dem Schloss steht die evangelische Kirche. Fotos: Schmidt
Hinter dem Schloss steht die evangelische Kirche. Fotos: Schmidt
Cocktailbar & Fußball

Am Freitag öffnet das Sportheim ab 17 Uhr. An jedem Abend lädt eine Cocktailbar zum Verweilen ein. Am Samstag kann ab 15 Uhr in der neuen „Sky-Sportsbar“ die Bundesliga verfolgt werden. Im Anschluss spielen die Alten Herren.

Am Kirchweihsonntag spielt um 13 Uhr die Zweite Mannschaft gegen die SG Ebertshausen-Hesselbach. Anschließend findet das Punktspiel der Ersten gegen die SG Rügheim-Mechenried statt. Am Sonntag und Montag ist das Sportheim ab 10 Uhr offen. cama
  

Geschichtlicher Rückblick

In vergangenen Zeiten spielte der Markt Maroldsweisach im oberen Haßgau eine bedeutende Rolle. Das Zentrum an der Weisach wurde jahrelang von seiner Herrschaft geprägt. Der erste Name von Maroldsweisach geht auf seinen Bach Weisach zurück und hieß damals Wisaha. 1118 weist eine im Staatsarchiv Bamberg vorhandene Urkunde den Namen „Prädium Wisaha“ auf. Dem Text nach schenkte der Bamberger Domherr Qudalrich sein Landgut Wisaha mit allem Zubehör dem Kloster Michelsberg in Bamberg. Der Domherr scheint dem ortsansässigen Adel „de Wisah“ angehört zu haben. Das Schloss, von dem die Herrschaft aus regierte lag an der Seewiese unterhalb des Schlosses. Dort ließen die Dorfherren die Weisach zu einem See aufstauen, damit eine Wasserburg entstand. Die Anlage wurde im Bauernkrieg zerstört.

Dass es sich bei der Schenkung 1118 tatsächlich um Maroldsweisach und nicht Pfarrweisach handelte, bestätigt sich in der Tatsache, dass in den folgenden Jahrhunderten immer wieder Bamberger Ministeriale in Wisaha-Wisa erschienen und das Rittergut Maroldsweisach auch noch in späterer Zeit als Bamberger Lehen im Besitz der Herren von Stein auftauchte.
  
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