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Sonderveröffentlichung

Weltwassertag 2019

Wasser ist Leben

am 22. März

Die Ködeltalsperre bei Nordhalben ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung in der Region. Foto: FWO
Die Ködeltalsperre bei Nordhalben ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung in der Region. Foto: FWO
Wasser ist das kostbarste Gut auf der Erde. Es ist durch nichts zu ersetzen – und es ist knapp. In mehr als 30 Ländern der Erde sind die Menschen von akutem Wassermangel bedroht. 80 Prozent aller Krankheiten in armen Ländern gehen auf verschmutztes Trinkwasser zurück. 

Ziel des von der UNESCO ins Leben gerufenen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen.

Motto: „Niemanden zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“

Das kühle Nass ist auch ein Erholungsfaktor. FWO
Das kühle Nass ist auch ein Erholungsfaktor. FWO
Wasser ist eine begrenzte und zunehmend knappe Ressource. Die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser ändert sich aktuell dramatisch aufgrund des Bevölkerungswachstums, sich ändernder Konsummuster und des Klimawandels und wird zur größten Herausforderung für uns Menschen.

Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, wird seit 1993 jedes Jahr der internationale Weltwassertag begangen.

Der Weltwasserstag 2019 steht unter dem Motto „Leaving no one behind – water and sanitation for all“ – „Niemand zurücklassen –Wasser und Sanitärversorgung für alle“.

Der Tag soll die Bedeutung des Wassers ins Bewusstsein rufen.
Der Tag soll die Bedeutung des Wassers ins Bewusstsein rufen.
Das Bundesentwicklungsministerium trägt dazu bei, die Situation für die Betroffenen in Entwicklungsländern zu verbessern. Deutschland ist weltweit eines der wichtigsten Geberländer im Wassersektor.

Die BMZ-Wasserstrategie leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 sowie des Klimaabkommens. Sie dient als verbindliche Grundlage für Maßnahmen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit und definiert Lösungsbeiträge für all diese Ziele. Sie enthält klare Anforderungen für Vorhaben im Wasserbereich für die Umsetzung der Menschenrechte auf Zugang zu sicherem Wasser und nachhaltiger Sanitärversorgung. BMZ


FWO versorgt 400000 Menschen

Wichtiges Reservoir für die Trinkwasserversorgung der ganzen Region ist die Ködeltalsperre im Frankenwald. Sie wird vom Wasserwirtschaftsamt Kronach betreut. Der Freistaat Bayern liefert somit der FWO das Rohwasser; dieses wird im nahe gelegenen Wasserwerk Rieblich gemäß DVGW-Regelwerk aufbereitet. Von dort aus fließt das Wasser durch ein 500 km langes Leitungsnetz zu 65 kommunalen Wasserversorgern, Stadtwerken, Zweckverbänden, Gemeinden.

Rund 400000 Einwohner werden mit FWO-Wasser versorgt. Die FWO beliefert rund ein Viertel der oberfränkischen Wasserversorger.

Der Sitz der Fernwasserversorgung Oberfranken ist Kronach, von wo aus das Leitungsnetz gesteuert wird. Der Zweckverband hat rund 80 Mitarbeiter.

Die Ködeltalsperre ist ein Wasserreservoir gigantischen Ausmaßes – 4,4 Kilometer lang, bis zu 55 Meter tief und mit einem Fassungsvermögen von 21 Millionen Kubikmetern. Über 25 Speicheranlagen und 20 Pumpwerken gelangt das Wasser zu den Kommunen, wo es meistens das zweite Standbein neben eigenen Quellen und Brunnen ist.

Jährlich fließen 14 bis 15 Millionen Kubikmeter im FWO-Netz – 12,6 Millionen davon aus der Ködeltalsperre.

Seit den 1990er Jahren gibt es einen Anschluss an die Nürnberger „Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum“, die rund 3,2 Millionen Kubikmeter liefert. Seit 2005 erhält die FWO zudem knapp eine Million Kubikmeter von den Stadtwerken Kulmbach.

Per App zur Erfrischung

Trinkwasser ist ein idealer Durstlöscher, erfrischend, gesund und hat keine Kalorien. Im Versorgungsgebiet der SÜC gibt es mehrere Trinkwasserbrunnen, die mit der Trinkwasser-App www.trinkwasser-unterwegs.de leicht zu finden sind.

In der Zeit von Mai bis Oktober betreibt die SÜC 16 Lauf- und Trinkbrunnen in der Stadt Coburg und im Landkreis, deren Trinkwasserqualität regelmäßig kontrolliert wird. Dort ist stets eine Erfrischung mit köstlichem Wasser möglich.

Trinkwasserbrunnen gibt es in:
• Weitramsdorf, Gemeindeteil Weidach, Am Wasserturm 1
• Coburg-Scheuerfeld, Nicolaus-Zech-Straße 20 (beim Pfarrhaus)
• Coburg, Frankenbrücke, Ecke Marschberg/Hutstraße
• Coburg-Creidlitz, Spindlerweg 1
• Ketschentor- oder Säumarkt Brunnen, Ketschengasse/Kuhgasse
• Sturmsbrunnen, Ketschengasse
• Spenglersbrunnen, Marktplatz/Ketschengasse
• Marktbrunnen, „Am Grünen Baum“ (vor der Sparkasse)
• Rückertbrunnen, Ecke Rückertstraße/Steingasse (Ehrenburg)
• Gurken-Alex-Brunnen, Herrngasse
• Theaterplatz, Busrendezvous
• Bürglaßbrunnen, Unterer Bürglaß/Steinweg
• Anna-B.-Eckstein-Anlage
• Wasserwerk Coburg-Cortendorfer Straße 98
• Grub am Forst, Lichtenfelser Straße
• Weidhausen, Jahnsplatz

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Erfrischendes Trinkwasser aus Coburger Brunnen
FWO
Weismainer Mineralbrunnen

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