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Berufe mit Perspektive

Die neuen IT-Berufe

Modernisierte Ausbildungsordnungen ab 1. August

Die Nachfrage nach IT-Fachkräfte ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Foto: Pixel-Shot
Die Nachfrage nach IT-Fachkräfte ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Foto: Pixel-Shot
KAUM EINE ANDERE Berufsgruppe ist so stark mit dem Thema „Digitalisierung“ verbunden wie die der IT-Berufe. Technische Neuentwicklungen in den Bereichen Hard- und Software, die zunehmende Digitalisierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie die wachsende Bedeutung von Datenspeicherung, Datenübertragung und IT-Sicherheit haben direkte Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher im Auftrag der Bundesregierung und gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien sowie den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis die Ausbildungsordnungen von vier dualen IT-Berufen überarbeitet. Dabei handelt es sich um die Ausbildungsberufe Fachinformatiker/-in, IT-System-Elektroniker/-in, Kaufmann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement und Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management. Die neuen Ausbildungsordnungen treten am 1. August in Kraft.

Für die vier dualen Berufe gelten im Einzelnen folgende Neuerungen:

• Der Ausbildungsberuf Fachinformatiker/-in erhält zu den bisherigen Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung nun zwei weitere: Daten- und Prozessanalyse sowie Digitale Vernetzung ergänzt.
• Beim Beruf IT-System-Elektroniker/-in wurden vor allem die elektrotechnischen Inhalte überarbeitet.
• Kaufleute für Digitalisierungsmanagement (vorher: Informatikkaufmann/-frau) managen die Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf operativer Ebene.
• Bei Kaufleuten für IT-System-Management (vorher: IT-System-Kaufmann/-frau) liegt der Schwerpunkt auf Angebot und Vermarktung von IT-Dienstleistungen sowie dem Management und der Administration von IT-Systemen.

Für alle Berufe gilt übergreifend:

• Die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz werden deutlich ausgebaut.
• Soziale und personale Kompetenzen rücken stärker in den Mittelpunkt.
• Die gestreckte Abschlussprüfung wird eingeführt, bei der die Prüfung in zwei zeitlich voneinander getrennten Teilen stattfindet. Das bewährte Prüfungsinstrument „Betriebliche Projektarbeit“ wird beibehalten.

„Die neuen Ausbildungsberufe“, so BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser, „bieten eine attraktive Möglichkeit, um die Herausforderungen der Digitalisierung mit selbst ausgebildeten Fachkräften aktiv anzugehen.“ In einem nächsten Schritt werde auch das IT-Weiterbildungssystem modernisiert. BIBB

Röchling Medical Neuhaus GmbH & Co. KG

Karriere im Pflegebereich

Der Pflegebereich bietet viele Karrieremöglichkeiten. Foto: djd
Der Pflegebereich bietet viele Karrieremöglichkeiten. Foto: djd
BEI PFLEGEFACHKRÄFTEN BESTEHT ein bundesweiter Personalmangel. Das bestätigt die Bundesagentur für Arbeit erneut im jüngsten Arbeitsmarktbericht. Dem stehe eine steigende Nachfrage der Einrichtungen gegenüber. Hier liegt eine Chance für Berufsanfänger und Quereinsteiger mit vielen Jobs und Karrieremöglichkeiten. Und anders als viele vermuten, braucht man für eine Karriere in der Pflege kein Abitur oder gar ein Studium. „Die Arbeit in der Pflege hat leider häufig einen nicht so guten Ruf. Zu Unrecht, sie ist toll, sehr facettenreich und wichtig. Man kann die Lebensqualität von Menschen wirklich verbessern und bekommt sofort eine Rückmeldung auf das, was man täglich tut“, so Gudrun Günzel-Grassmann, Leiterin einer Senioren-Residenz.

Nach der Ausbildung können sich verschiedene Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen anschließen. djd
  
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