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Sonderveröffentlichung

Helfer in schweren Stunden

Der Grabstein im Wandel der Zeit

Lebendige Grabkultur: Tag des Grabsteins 2019

Bisher waren oft einheitliche Formen in den traditionellen Farben Schwarz oder Dunkelgrau auf Hochglanz poliert. Doch die Zeiten der eintönigen Grabmale sind längst vorbei. Foto: Stein-Hanel GmbH/akz-o
Bisher waren oft einheitliche Formen in den traditionellen Farben Schwarz oder Dunkelgrau auf Hochglanz poliert. Doch die Zeiten der eintönigen Grabmale sind längst vorbei. Foto: Stein-Hanel GmbH/akz-o
DER HERBST STEHT jedes Jahr im Zeichen des Gedenkens an unsere Toten. Allerheiligen und Totensonntag sind für Millionen von Menschen wichtige Tage der Erinnerung. Zum zweiten Mal findet nach gelungener Premiere im letzten Jahr der „Tag des Grabsteins“ statt. Am 19. Oktober 2019 steht der Gedenkstein, wie der Grabstein auch oft genannt wird, im Mittelpunkt. 

Sichtbares Gedenkzeichen 

Vieles wurde in den vergangenen Jahren am Friedhof verändert, Trendbestattungsformen ha- ben Einzug gehalten. Vieles, was an Neuerungen entstanden ist, trug letztendlich nicht nur zur Unterstützung der Bestattungskultur bei. Aber eben durch diese Veränderungen eröffneten sich neue Möglichkeiten und neue Chancen auch in der Grabsteingestaltung. Das herkömmliche Grab ist nach wie vor die Grab-Art, die sich die Menschen deutlich überwiegend wünschen.

Bisher waren es oft einheitliche Formen, möglichst in den traditionellen Farben Schwarz oder Dunkelgrau auf Hochglanz poliert – so sieht er aus, der traditionelle Grabstein, den man hierzulande auf den meisten Friedhöfen antrifft. Doch die Zeiten der eintönigen Grabmale sind längst vorbei und so halten auch in der Grabsteingestaltung immer mehr individuelle Gestaltung und Innovation Einzug. Vor allem schlichte, zeitlose und elegante Modelle haben in den letzten Jahren auffallend zugenommen. Modern sollen sie sein, oft im Materialmix und zweifarbig aber dennoch nicht zu überladen wirken. Die Grabsteine der neuen Generation tragen auch zum positiven Friedhofsbild bei, abseits von den allgemeinen Veränderungen, die am Friedhof stattfinden.

Moderne Design-Grabsteine im Materialmix zeugen von Individualität und beleben das Bild der Friedhöfe.
Moderne Design-Grabsteine im Materialmix zeugen von Individualität und beleben das Bild der Friedhöfe.
Raum für Individualität

Auch die Friedhofssatzungen, also die Vorschriften wie Grabsteine sein dürfen, sind vor allem in den letzten Jahren deutlich angepasst worden, so dass es heute in der Regel kein Problem mehr darstellt Fotos der Verstorbenen, individuelle Ornamentik, Glas oder Kristalle zu verwenden. Es besteht nun mehr Freiheit für die Umsetzung persönlicher Wünsche. Was auch in den letzten Jahren wieder deutlich zugenommen hat, sind persönliche Sprüche und Wünsche, die in die Grabsteine eingearbeitet werden.

Initiiert wird der Tag des Grabsteins vom Friedhofsexperten Alexander Hanel, der ebenfalls den Friedhofskulturkongress, einen Fachkongress über die Zukunft der Friedhöfe, ins Leben gerufen hat. Auch schuf er das „Erste Fashionlabel für Grabsteine – Rokstyle“, für das er mit mehreren Preisen für Innovation, Design, Nachhaltigkeit und Qualität ausgezeichnet wurde wie beispielsweise dem German Brand Award, German Design Award, Plus X Award, Bestattungen-Award und dem Green Product Award. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.tagdesgrabsteins.de. akz-o

Möglichkeiten der Sargbeisetzung

DIE KÖRPER-, AUCH Sarg- oder Erdbeisetzung ist eine Bestattung im klassischen Erdgrab, in das der Sarg im Boden versenkt wird. Erdbestattungen finden in Deutschland nur auf herkömmlichen Friedhöfen statt. Die Grabstelle wird üblicherweise mit einem Grabmal namentlich gekennzeichnet. Jeder Friedhof muss diese Bestattungsvariante anbieten.

Nur wenige Friedhöfe verfügen über anonyme Erdgräber ohne Namensnennung, die sich meist auf einer Rasenfläche ohne weitere Gestaltung befinden. Als Alternative gelten Rasenreihengräber. Eine Grabgestaltung findet dort nicht statt. In der Regel wird das Grab durch eine kleine Namensplatte gekennzeichnet.

Rasengräber gibt es auch als halbanonyme Beisetzung, bei der ein Grabfeld über ein gemeinsames Grabmal verfügt, an dem die Namen der Verstorbenen verzeichnet sind. Eine individuelle Grabgestaltung und -pflege ist auch hier nicht erforderlich.

Unterliegen solche Grabfelder einer besonderen, durchgehenden Gestaltung, spricht man von Gemeinschaftsgräbern. Die Namen der Verstorbenen können dort entweder an einem gemeinsamen Grabmal oder aber auf einzelnen Schildern vermerkt werden. Gemeinschaftsgräber werden selten für Sargbeisetzungen, sondern meist für Urnenbeisetzungen angeboten.

Auch Beisetzungen unter Bäumen sind meist Urnen vorbehalten, aber werden auf manchen Friedhöfen ebenso für Särge angeboten – mit oder ohne Namensnennung.

Bei Patenschaftsgräbern übernehmen Sie als Nutzungsberechtigter eine historisch oder künstlerisch wertvolle Grabstätte, für die keine Nutzungsrechte mehr bestehen. Sie erwerben das Recht, Beisetzungen vorzunehmen, und sorgen im Gegenzug für den Erhalt und eventuell die Restaurierung des historischen Grabmals.
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Bestattungsinstitut M. Brehm
Mayer GmbH
Bestattungsinstitut Vießmann & Pause
Pluschke Bestattungsinstitut Pietät
Bestattungsinstitut  Lothar Pabstmann OHG
Vogt Steinmetzbetrieb Grabmale
Zehe Bestattungen

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