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Helfer in schweren Stunden

Checkliste für den Todesfall

Der Wald spendet Trost – deshalb suchen immer mehr Menschen dort ihre letzte Ruhestätte

Wer überlegt, sich in einem Bestattungswald beisetzen zu lassen, kann dort bei einem individuellen Termin den richtigen Platz finden. Foto: djd/FriedWald
Wer überlegt, sich in einem Bestattungswald beisetzen zu lassen, kann dort bei einem individuellen Termin den richtigen Platz finden. Foto: djd/FriedWald
WENN SIE IN der freien Natur beigesetzt werden möchten, können Sie dafür schon zu Lebzeiten alles regeln.

Diese Checkliste für den Todesfall hilft Ihnen mit fünf Tipps dabei, eine Beisetzung und eine individuelle Trauerfeier in einem Bestattungswald richtig vorzubereiten.


Tipp 1: Den Wald auf sich wirken lassen


Bei einer kostenlosen Führung können Sie in einem FriedWald sich mit dem Konzept einer Baumbestattung vertraut machen. Dabei werden die unterschiedlichen Grabarten vorgestellt und Fragen von Kosten bis zum Ablauf der Beisetzung beantwortet.

Tipp 2: Den eigenen Baum auswählen

Im Bestattungswald können Sie sich den passenden Baum für Ihre Bestattung selbst auswählen. Möglich ist das jederzeit bei einem Spaziergang im Wald, wenn Sie sich die Baumnummer notieren und sich mit dieser beim Anbieter melden.
  
Foto: djd/DELA Lebensversicherungen/Getty Images/freemixer
Foto: djd/DELA Lebensversicherungen/Getty Images/freemixer

Tipp 3: Die Ruhestätte erwerben


Ein Vertrag besiegelt den Erwerb der eigenen Ruhestätte. Als Nutzer werden Sie in das Baumregister eingetragen, Sie erhalten eine Urkunde über das Nutzungsrecht. Damit Sie Ihren Baum immer wiederfinden, bekommen Sie eine Baumkarte und einen Lageplan.

Tipp 4: Die Zeremonie festlegen

Eine feierliche Rede, ein Ständchen auf der Gitarre: Die Beisetzung im Wald kann frei und individuell gestaltet werden, sie kann mit oder ohne kirchlichen Beistand stattfinden.

Sie können entscheiden, was zu Ihnen passt. Häufig beginnt eine Trauerfeier am Andachtsplatz.

Tipp 5: Die Vorsorge richtig ordnen

Es ist gut zu wissen, dass alle wichtigen Dokumente ordentlich abgelegt sind, damit die Angehörigen im Todesfall alles parat haben. Dafür empfiehlt sich ein Vorsorgeordner.

Hier kann alles gebündelt werden: Betreuungs- und Patientenverfügung, persönliche Daten, Anleitungen für den Krankheits- und Todesfall, das Testament und weitere Dokumente wie den Vertrag über den Baum. djd
  
Wer sich frühzeitig Gedanken über den Ernstfall macht, lässt seine Angehörigen nicht mit vielen Fragen und Aufgaben allein zurück. Mit Vorsorgevollmacht, Sorgerechts-, Patienten- und Organverfügung sowie Nachlassregelung kann man über den Tod hinaus selbstbestimmt handeln und Familie und Angehörige entlasten. djd
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