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Sonderveröffentlichung

Helfer in schweren Stunden

Bestattung unter einem Baum

Eine Trauerfeier im Wald kann individuell gestaltet werden

Eine Beisetzung im Wald ist für viele Menschen eine Alternative zum konventionellen Friedhof. Foto: as/Jeanette Dietl
Eine Beisetzung im Wald ist für viele Menschen eine Alternative zum konventionellen Friedhof. Foto: as/Jeanette Dietl
IMMER MEHR MENSCHEN entschließen sich schon zu Lebzeiten dafür, sich in freier Natur unter einem Baum bestatten zu lassen. Doch wie kann eine Bestattungsvorsorge aussehen und auf welche Weise lässt sich eine Beisetzung mit einer Trauerfeier in einem Wald vorbereiten?

Den Wald als Bestattungsort kennenlernen.

Es besteht die Möglichkeit eine kostenlose Führung durch einen Ruhewald in Anspruch zu nehmen. So kann man das Konzept einer Baumbestattung kennen lernen.

Dabei werden die unterschiedlichen Grabarten vorgestellt. Außerdem können alle Fragen zur Trauerfeier gestellt werden.

Ein Vertrag für den Baum abschließen.

Ist die Entscheidung gefallen, wird in einem Vertrag die Bestattungsvorsorge festgehalten. Als Nächstes wird die Urkunde über das Nutzungsrecht für den Baum ausgestellt, zudem gibt es eine Baumkarte und einen Lageplan.

Ein Ordner hilft bei der Bestattungsvorsorge.

Damit im Falle des Falles wichtige Informationen gefunden werden, hilft es, einen Vorsorgeordner anzulegen – mit Vorlagen für Betreuungs- und Patientenverfügungen und Platz für andere wichtige Dokumente. Alle Informationen hierfür bekommt man etwa beim Friedhofsbetreiber.

Bestatter beraten zu Zeremonien.

Einen Bestatter seines Vertrauens kann sich jeder selbst aussuchen. Der Experte berät zu möglichen Zeremonien im Wald.

So wird etwa bei christlichen Bestattungen der erste Teil der Trauerfeier oft am Andachtsplatz im Wald abgehalten. Von dort aus wird gemeinsam mit den Hinterbliebenen die Urne zur Grabstelle gebracht. Genauso kann der Abschied auch ohne kirchlichen Beistand, mit einem Trauerredner oder nur im Familien- und Freundeskreis gestaltet werden. Musik – ob live oder vom Band – ist im Wald ebenso ein mögliches Gestaltungselement.

Blumengestecke sind allerdings nicht gestattet. Sie stören die Natürlichkeit des Waldes. Grabbeigaben wie Blütenblätter oder kleine Abschiedsbriefe sind hingegen erlaubt und können mit in das Urnengrab gegeben werden.

Die Natur übernimmt die Grabpflege.

Die Grabpflege muss in einem Wald nicht geregelt werden. Diese übernimmt allein die Natur. Wenn Angehörige und Freunde später das Grab besuchen, finden sie die Beisetzungsstelle über die Baumnummer oder auf Wunsch das Namensschild des Verstorbenen am Baum. djd


Foto: as/Petra Homeier
Foto: as/Petra Homeier
Trauerbewältigung braucht Zeit und Raum. Der Tod eines lieben Menschen setzt intensive Gefühle frei, die erst einmal verarbeitet werden müssen.

Der Prozess des Trauerns verläuft sehr individuell und kann sich über Jahre hinziehen. Die Nähe zu anderen Menschen und das Gefühl, gehört zu werden, helfen bei der Trauerbewältigung.
  
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